Der LVWI hat uns gebeten, die nachfolgenden Informationen zum Weissacher Imkertag an unsere Mitglieder weiterzugeben. Das machen wir gerne.
Wir weisen aber darauf hin, dass unsere Mitgliederversammlung ebenso an diesem Tag stattfindet. Beginn der Mitgliederversammlung ist 19:00 Uhr im großen Nebenraum der TSG Gaststätte in Steinheim.
Für Mitglieder besteht die Möglichkeit, Behandlungsmittel über den Verein und Verband zu bezuschussten Preisen zu kaufen. Die Berechtigung bzgl. der Menge dieser Behandlungsmittel orientiert sich an der gemeldeten bzw. dokumentierten Anzahl der Bienenvölker.
Vor wenigen Tagen haben wir Informationen zu den bezuschussten Präparaten und den Preisen für 2025 erhalten:
Varroxal ist erstmalig in der Förderung enthalten und VarroMed kann erstmals ohne Mindestbestellmenge bezogen werden.
Ameisensäure 60%, 1 Liter, 5,20€
Oxuvar 5,7%, 275g, 5,00€
VarroMed, 555ml, 18,45€
APILife VAR, 2 Verdunstungstafeln, 2,70€
Varroxal, 75g, 12,00€
Alle wesentlichen Infos zu den Behandlungsmitteln und dem Ablauf der Bestellungen finden sich auf unserer Seite „Behandlungsmittel Varroa“.
Liebe Mitglieder, liebe Bienenfreundinnen und Bienenfreunde,
in diesen Tagen können wir gemeinsam auf ein lebendiges und ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Ob gesellige Zusammenkünfte, lehrreiche Vorträge oder unser Sommerferst – dank eurer Begeisterung, eurem Einsatz und eurer Hilfsbereitschaft durfte unser Imkerverein Marbach sich weiterentwickeln.
Während draußen Kälte und Stille einkehren, denken wir an unsere Bienen, die im Schutz ihrer Stöcke die Winterruhe genießen. Mit jedem Tag, der wieder heller wird, rückt die kommende Saison näher, und wir können uns schon jetzt auf ein neues, spannendes Jahr voller Vorhaben freuen: Vorträge und Workshops stehen auf dem Programm, ebenso wie gesellige Treffen, bei denen wir Ideen, Erfahrung und und alles über guten Honig teilen. Unser Veranstaltungskalender für das kommende Jahr ist bereits jetzt prall gefüllt – es gibt viel zu entdecken, zu lernen und zu erleben! Hier gehts direkt zum aktuellen Veranstaltungskalender!
Wir wünschen euch und euren Familien wundervolle Feiertage, ein paar erholsame Tage zwischen den Jahren und einen beschwingten Start in das neue Jahr 2025!
In diesen Tagen konnte unser Imkerverein Marbach eine ganz besondere Spende an die Marbacher Tafel überreichen: Stolze 171 Gläser mit rund 50 Kilogramm feinsten Honigs in unterschiedlichen Sorten wurden von unseren Mitgliedern gespendet, um bedürftigen Familien und Einzelpersonen in unserer Region zur Weihnachtszeit eine süße Freude zu bereiten.
Die Übergabe wurde von unserem ersten Vorsitzenden Martin Schäfer, Beisitzerin Beate Schäfer sowie unserem Schriftführer Urs Weigel begleitet. Als wir Frau Rapp von der Marbacher Tafel den Honig überreichten, konnten wir ihre Freude, aber auch ihre Rührung deutlich spüren. „Es ist eine große Freude, eine so großzügige und leckere Spende vom Imkerverein Marbach zu erhalten. Dieser Honig wird viele unserer Gäste sehr glücklich machen“, betonte Frau Rapp. Sie erzählte uns, vor welchen Herausforderungen die Marbacher Tafel jede Woche steht: Über 100 Menschen sind auf die Lebensmittel der Tafel angewiesen, und es ist nicht immer leicht, alle Bedürfnisse zu erfüllen. Umso größer war ihre Dankbarkeit für die unerwartet großzügige Spende.
Der Honig-Spendenaufruf im Verein – initiiert von Mitglied Till Beinder – war uns ein Herzensanliegen, um Bedürftige ganz direkt und vor Ort zu unterstützen. Unsere Bienen schenken uns Jahr für Jahr wunderbaren Honig – warum also nicht etwas von diesem Geschenk weitergeben? Wir sind überzeugt, dass dieser Honig vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Besonders schön ist es, zu wissen, dass jedes Glas durch das Engagement einzelner Imkerinnen und Imker aus unserem Verein zustande gekommen ist. Jeder Spender und jede Spenderin hat damit ganz persönlich zum Gelingen dieser Aktion beigetragen.
Es ist ein gutes Gefühl, gemeinsam etwas zu bewirken. Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern, die mitgemacht haben, sowie bei Frau Rapp von der Marbacher Tafel für ihren Einsatz.
Ende Oktober sind fast alle Tätigkeiten mit den Bienen abgeschlossen. D.h. man kann sich auch wieder einer Versammlung und einem Vortrag widmen:
Aktuelle Informationen
Asiatische Hornisse (Vespa Velutina nigritorax) Die Landesanstalt für Bienenkunde (LAB) der Universität Hohenheim hat einen Newsletter-Infodienst zur Asiatischen Hornisse eingerichtet. Über den Newsletter werden allgemeine Informationen zur Verbreitung der Asiatischen Hornisse in Baden-Württemberg, hilfreiche Handlungsempfehlungen und aktuelle Veranstaltungstermine verbreitet.
Kennzeichnung der Bienenvölker Kennzeichnung muss sein! Aber Name und Telefonnummer reichen aus.
Völkermeldungen aktualisieren Bis zum Jahreswechsel sollte Völkerzahl aktualisiert werden (wichtig für Versicherung und Bezug von Behandlungsmitteln).
Behandlungsmittel Verfahren aus vergangenen Jahren wird für 2025 beibehalten. Bestellungen müssen bis Ende Februar eingehen. Details wie z.B. geförderte Mittel und Preise stehen noch nicht fest.
Nächste Termine 08. November 2024: Stammtisch 22. November 2024: Dr. Annette Schroeder, Honigqualität und Honig-Sortenbestimmung 13. Dezember 2024: Stammtisch – Jahresausklang
Honig-Spendenaktion zu Weihnachten
Ausblick 2025 – Jahresprogramm
3 Vorträge bereits verbindlich vereinbart 2 Workshops vorgesehen Mitgliederversammlung Sommerfest
Jahresprogramm 2025 ist bereits fertig – siehe Webseite „Veranstaltungen“
Vortrag
Wandern in Blüten- und Waldtracht Thomas Lorenz (LVWI Obmann für Wanderung, Beobachtung und Trachtinformation) Ein sehr interessanter und sehr unterhaltsamer Vortrag zum Wandern mit den Bienenvölkern. Was ist dabei zu beachten, welche Vorgehensweise kann zum Erfolg führen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Waldtracht.
Liebe Bezieherinnen und Bezieher des Infobriefs Bienen@Imkerei! Liebe Imkerinnen und Imker!
In jedem Jahr sterben auch bereits im Spätsommer und Herbst Bienenvölker. Der Umfang dieser Verluste ermöglicht erste Prognosen für den kommenden Winter. Wie in den Vorjahren wollen wir eine Statistik über bereits aufgetretene Verluste erstellen.
Wir fragen diesmal nur:
Wie viele Völker haben Sie eingewintert?
Wie viele davon haben Sie im Spätsommer/Herbst bisher bereits verloren?
In welchem Staat stehen Ihre Bienenvölker?
Wie schätzen Sie in diesem Jahr die Varroabelastung ein?
Wir werden die Ergebnisse in unserem Infobrief Bienen@Imkerei veröffentlichen. Erste Ergebniss der Umfrage zur Sommertrachternte finden Sie im letzten Infobrief.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen Dr. Christoph Otten Fachzentrum Bienen, Mayen
die Landesanstalt für Bienenkunde (LAB) der Universität Hohenheim hat einen Newsletter-Infodienst zur Asiatischen Hornisse eingerichtet.
Über den Newsletter werden allgemeine Informationen zur Verbreitung der Asiatischen Hornisse in Baden-Württemberg, hilfreiche Handlungsempfehlungen und aktuelle Veranstaltungstermine verbreitet.
Auf nachfolgendem Link können Sie sich zum Newsletter anmelden:
Einladung zum Sommerfest des Imkerverein Marbach am Neckar e.V.
Liebe Mitglieder und Freunde des Imkerverein Marbach,
wir freuen uns, euch herzlich zu unserem diesjährigen Sommerfest einzuladen! Ein Nachmittag voller Sonnenschein, guter Laune und Gemeinschaft wartet auf uns – lasst uns zusammen den Sommer feiern!
Damit für ausreichend Sitzmöglichkeiten und Getränke gesorgt ist, bitten wir dieses Jahr um eine Anmeldung. Das Anmeldeformualr findet Ihr weiter unten …
Wann und wo? Wir treffen uns am Samstag, 13. Juli ab 16:00 Uhr auf dem Gartenstückle von Sandra König in Mundelsheim. Bringt gerne eure Picknickdecken und mit und macht es euch gemütlich! Zusätzlich sorgen wir für genügend Sitzmöglichkeiten. Offizielles Ende wird so gegen 21:00 Uhr sein.
Sommerfest 2024 Samstag, 13. Juli 2024, ab 16:00 Uhr Malte Fink Allee, Mundelsheim
Bringt was Leckeres mit! Für kulinarische Genüsse sorgt jeder selbst – packt euer liebstes Grillgut und eure schmackhaftesten Salate ein – wer mag, gerne auch zum Teilen. Der Verein sorgt für die Getränke, damit niemand durstig bleibt.
Spaß für die Kleinen Für unsere jüngsten Gäste gibt es einiges zu entdecken: Schaukeln und diverse Spielmöglichkeiten warten darauf, erobert zu werden an diesem Nachmittag.
Meldet Euch jetzt an – Anmeldeschluss ist Montag, der 8. Juli:
Helfer gesucht! Unter dem Motto „Viele Hände – schnelles Ende“ suchen wir noch Helfer für den Auf- und Abbau. Wer mithelfen kann und möchte, meldet sich bitte per E-Mail direkt bei Urs Weigel. Jede helfende Hand macht’s leichter und schöner!
Wir freuen uns auf euer Kommen und eine tolle Zeit zusammen!
Heute hat uns der LVWI informiert, dass der Trachtmeldedienst ab sofort unter der neuen Internetadresse www.trachtmeldedienst-bw.de erreichbar.
Bei der Mitgliederversammlung haben wir die aktuellen Zugangsdaten für 2024 vorgestellt. Wer sie noch benötigt, kann sie per Mail an webmaster@imker-marbach.de erfragen.
Volldeklaration bedeutet, dass die Herkunft des Honigs mit den entsprechenden Prozentanteilen auf dem Honigglas angegeben werden soll. D.h. es steht dann nicht mehr nur „Honig aus EU- und nicht EU-Ländern“ auf dem Glas, sondern es wird klar benannt, woher dieser Honig kommt. Nachfolgend die aktuelle ePetition des Deutschen Berufsimkerbundes (DBIB) zur konsequenten Umsetzung der Volldeklaration. Quellen: https://berufsimker.de/wichtig-bitte-unterzeichnen-petition-164191-beim-deutschen-bundestag/ und Mail des DBIB, weitergeleitet an die Imkervereine durch den LVWI.
Um in die Mitzeichnerliste aufgenommen zu werden, müssen Sie sich auf dem Portal des Petitionsausschusses registrieren. In der Mitzeichnerliste werden Sie ohne Namen, nur mit Mitzeichner-Nummer aufgeführt, wenn Sie beim Mitzeichnen keine andere Option auswählen.
Begründung für die Forderung in der Petition 164191
Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimker Bund e.V. will die Volldeklaration der Honigherkunft erreichen, um möglichen Missbrauch v.a. beim Import von Honig zu erschweren. Die im Januar 2024 vom EU-Parlament verabschiedete Neufassung der Honigdeklaration (auch „Frühstücksrichtlinie genannt“) lässt Spielraum für Abweichungen in den einzelnen Eu-Ländern zu. National müssen wir darum jetzt nachschärfen! Laut der Neufassung der EU-Honigdeklaration müssen zwar die Herkunftsländer bei Honigmischungen in absteigender Reihenfolge nach ihrem Gewichtsanteil mit der jeweils entsprechenden Prozentangabe deutlich erkennbar aufs Etikett der Honiggläser, jedoch gilt diese neue Verpflichtung zur Mengenangabe nur für die vier Hauptanteile über 50 Prozent. Für den Restanteil können die EU-Einzelstaaten durch nationale Regelungen selbst entscheiden, ob sie auf die Prozentangaben verzichten oder sie gesetzlich vorschreiben wollen. Der DBIB fordert darum mit dieser Petition den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, dazu auf, sich für eine vollständige prozentuale Angabe aller Mischungsanteile des in Deutschland in den Handel gebrachten Honigs einzusetzen.
Die Erfolgsstory geht weiter – „Die lange Nacht der Bienenwissenschaft“ geht in die dritte Runde und steht unmittelbar bevor. Am Freitag, 22. März 2024, gehen wir pünktlich um 20:15 Uhr auf Sendung.
Es erwarten Sie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit aktuellen bienenwissenschaftlichen Themen – verständlich aufbereitet für die Imkerschaft.
Dabei konnte Dr. Marina Meixner, 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e. V. – Beirat für Wissenschaft und Bienengesundheit des D.I.B. – folgende relevante Fachvorträge für das zeitgemäße Event organisieren:
Artur Kammerer (LWG Bayern): Projekt „Zukunftsfähige Imkerei“
Dr. Saskia Wöhl (DLR Mayen): Standortanalysen und Trachtkarten aufgrund von Honigdaten
Manuel Treder (LA Hohenheim): Wirkungen von Elektromagnetischen Feldern auf Bienen
Dr. Sandra Ehrenberg (FLI Greifswald): Lateral Flow Assay zur Diagnose von AFB
Seien auch Sie dabei – und bringen Sie sich (inter-)aktiv im Live-Chat mit ein! Über die Startseite der D.I.B.-Homepage https://deutscherimkerbund.de oder direkt über https://bit.ly/48UcQGk gelangen Sie zum DLNDB-Livestream – und erfahren weitere Details zu den Vortragenden und Vorträgen.
Wie in der Satzung vorgesehen, wurde über die Veröffentlichung in der Bienenpflege fristgerecht für die Mitgliederversammlung eingeladen. Leider haben wir es dabei aber versäumt, die genaue Tagesordnung (Beschlussfassung) anzugeben. Dieser Sachverhalt wurde am 18.03.2024 von einem Mitglied explizit beim 1. Vorsitzenden reklamiert.
Bezug: §15 Abs. 3) Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (Tagesordnung) bezeichnen.
Die Tagesordnung ist zwar bei jeder Mitgliederversammlung nahezu identisch und wir haben auch auf die anstehenden Wahlen hingewiesen, aber dieser formale Fehler ist nun einmal passiert und lässt sich nicht mehr mit einer Frist von zwei Wochen heilen. Um sicher zu gehen, dass Beschlüsse der Mitgliederversammlung Bestand haben, haben wir uns entschieden, die Versammlung für kommenden Freitag abzusagen und einen neuen Termin zu planen.
Zu diesem neuen Termin wird fristgerecht und mit detaillierter Tagesordnung über die Bienenpflege eingeladen werden. Die Veröffentlichung über dieses Verbandsorgan benötigt einen sehr langen zeitlichen Vorlauf und der neue Termin kann voraussichtlich erst Anfang Juni stattfinden.
Da der Raum für den kommenden Freitag reserviert ist, können wir uns dort gerne zu einem ungezwungenen Stammtisch treffen.
Es tut uns sehr leid, dass uns dieser Fehler unterlaufen ist und wir bauen auf Dein/Ihr Verständnis für das gewählte Vorgehen.
Wir freuen uns, euch herzlich zu unserem gemeinsamen Ausflug zum Cum Natura, einer Schwarzwald-Imkerei, einzuladen. Es erwartet uns ein spannender Tag voller interessanter Einblicke in die Welt der Bienen und der Imkerei.
Foto: CUM NATURA
Programm:
Begrüßung in der Imkerei mit einem prickelnden Imker-Secco oder einem alkoholfreien (h)eiskalten Imkerfrüchtchen, begleitet von einer kleinen Köstlichkeit.
Eine Betriebsbesichtigung mit Imkermeister Stefan Kumm, bei der interessante Informationen über seine Betriebsweise und die Veredelung von Propolis vermittelt werden.
Imkerin Uli Braun führt in die praktische Anwendung und Vermarktung von Bienenprodukten ein und präsentiert kulinarische Köstlichkeiten sowie Rezepte aus der Naturheilkunde und der Imkerküche.
Abschluss in der gemütlichen Imkerstube für Austausch und Degustation von Likören und Getränken aus eigener Produktion.
Start und Dauer: ab 9:30 Uhr, Dauer etwa 2,5 bis 3 Stunden – das Programm ist auch für Mitreisende und Nichtimker interessant.
Teilnahmebeitrag: 20 € pro Teilnehmer*in (inklusive Kaffee und Kuchen) Kinder bis zum vollendeten 14 Lebensjahr sind kostenlos dabei.
Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich bis zum 12. April 2024 über das Anmeldeformular hier weiter unten an.
WICHTIG: Bitte den Teilnahmebeitrag bis 13. April 2024 auf das Vereinskonto des BV Marbach, IBAN DE54 6206 2215 0005 9390 03 überweisen mit Betreff „CUM NATURA 2024“. Die Anmeldung gilt erst verbindlich nach Zahlung.
Anreise: Die Anreise erfolgt individuell oder in Fahrgemeinschaften, geschätzte Fahrzeit ca. 1,5 Stunden. Um gemeinsam starten zu können bitten wir euch gegen 9:30 Uhr einzutreffen. Genauere Infos folgen mit der Anmeldebestätigung nach Eingang der Überweisung des Teilnahmebeitrags.
Treffpunkt: Cum Natura GmbH, Am Froschbächle 17, 77815 Bühl
Wir freuen uns auf einen bereichernden und geselligen Tag mit euch!
Am 16.02.2024 fand unser erster Vortragsabend in diesem Jahr statt. Der große Nebenraum war bis auf den letzten Platz besetzt als Dr. Klaus Wallner seinen Vortrag zum Thema „Rückstände in Wachs und Honig – zur aktuellen Situation“ begonnen hat.
Auf der Basis seiner Erfahrung aus Jahrzehnten in der Forschung aber auch der parallel immer betriebenen eigenen Imkerei kann er die Wissenschaft und die praktische Imkerei hervorragend verbinden. Neben detaillierten Erläuterungen der wissenschaftlichen Grundlagen wurden auch immer die praktischen Möglichkeiten und Auswirkungen griffig erläutert. So waren auch für erfahrene Imker viele neue Informationen und Denkanstöße mit dabei.
Einige Notizen:
Durch Betriebsweisen und Behandlungsmethoden werden die natürlichen Abwehrstrategien geschwächt => Schwärmen verhindern bedeutet auch fehlende brutlose Phase
Zuchtziele richten sich meistens nach imkerlichen Wünschen
Bei Auswahlkriterien werden unbewusst Fehler gemacht
Zuchtziel geschlossenes Brutnest widerspricht dem gewünschten Hygieneverhalten
Zusammenbrechende Völker müssen unbedingt vermieden werden, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden
Letztlich ist bei Behandlungsmitteln alles „Chemie“ und es kommt darauf an, den Werkzeugkasten möglichst gut zu nutzen
Biotechnische Verfahren sehr sinnvoll => Drohnenbrut schneiden, Brutpause
Ameisensäure ist der einzige Wirkstoff, der auch in die Brut wirkt
Ameisensäure ist der beste Wirkstoff den wir haben – „ein launischer Wirkstoff für launische Imker“
Thymol reichert sich zwar im Wachs an, wird aber vom Wachs auch wieder abgegeben, anders als bei anderen Wirkstoffen, die im Wachs ewig gebunden bleiben
Rückstände im Wachs werden immer weniger => weniger Wirkstoffe und kleinere Mengen werden gefunden => heutzutage kein Risiko mehr für die Honigqualität
Fast alle Pflanzenschutzmittel, die im Honig zu finden sind, stammen aus dem Raps
Bienenflug wird abends eingestellt, weil die Blüten dann keinen Nektar mehr geben. Folgerichtig Spritzungen ab ca. 19:00 Uhr. Spritzung gegen Rapsglanzkäfer schon vor der Blüte (Knospenschädling) und gegen Pilzkrankheiten einmal in die Blüte.
Keine Unterschiede mehr bei Honigrückständen zwischen öko und konventionellem Honig
Während und nach dem rund zwei Stunden dauernden Vortrag hat Herr Dr. Wallner auch gerne Fragen beantwortet und Themen weiter erläutert.
Wir waren begeistert und haben bereits einen weiteren Vortrag mit Hr. Dr. Wallner für 2025 vereinbart.
Vom Landesverband Württembergischer Imker und vom Regierungspräsidium Stuttgart wurden wir gebeten, auf die Planung für den Weissacher Imkertag hinzuweisen.
50. Weissacher Imkertag Freitag, 01.03.2024 14:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr
Auch dieses Mal findet der Imkertag des Regierungspräsidiums wieder als reine Online-Veranstaltung statt. Der folgende Link führt auf die Seite der Fachberatung Imkerei des RPS mit dem Programm und der Möglichkeit zur Anmeldung zur Veranstaltung.
Wir haben vom LVWI und der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg die Informationen zur Bestellung von Varroabekämpfungsmitteln für 2024 erhalten.
Für Mitglieder besteht die Möglichkeit, Behandlungsmittel über den Verein und Verband zu bezuschussten Preisen zu kaufen. Die Berechtigung bzgl. der Menge dieser Behandlungsmittel orientiert sich an der gemeldeten bzw. dokumentierten Anzahl der Bienenvölker.
Auch 2024 wird wieder auf die bewährten Behandlungsmittel gesetzt: => Ameisensäure 60% ad. us. vet, 1.000ml (5,22€) => Oxuvar 5,7% ad. us. vet, 275ml (5,08€) => Apilife Var, 1 OP mit 2 Streifen (2,72€) => VarroMed, 555ml (18,45€)
Die Informationen zum Behandlungskonzept Baden-Württemberg und der Bestellung finden sich unter folgendem Link auf unserer Seite.