Das JKI warnt, unbestellte Pflanzensamen nicht aussäen

Über den Deutschen Imkerbund (DIB) und den Landesverband Württembergischer Imker (LVWI) hat uns die nachfolgende Pressemitteilung des Julius-Kühn-Instituts (JKI) erreicht:

Julius Kühn-Institut (JKI) – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Presseinformation

Nummer 11 vom 18. August 2020

Das JKI warnt, unbestellte Pflanzensamen nicht aussäen

Weltweit bekommen Menschen derzeit Päckchen mit Pflanzensamen zugeschickt, die sie nicht bestellt haben. Der konkrete Absender ist unbekannt. Die Spur führt jedoch nach Asien. Die Welle der mysteriösen Saatgutsendungen schwappt von der USA auf Europa über. Eine Abfrage des Julius Kühn-Instituts in den für Pflanzengesundheit zuständigen Behörden der Bundesländer hat ergeben, dass auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger in Deutschland bereits solche Päckchen erhalten haben. Die Dunkelziffer dürfte höher sein, denn nicht jeder schaltet die Behörden ein.

Es wird vermutet, dass es sich bei den genannten Fällen um eine Betrugsmasche handelt, durch die Verkäufer die Anzahl ihrer Verkäufe, gekoppelt mit falschen Kundenbewertungen, erhöhen. Aufgrund der Umstände ist es wahrscheinlich, dass die phytosanitären Anforderungen nicht beachtet wurden. Zumal auch nicht angegeben wird, um welche Pflanze es sich handelt. So könnten darunter nichtheimische invasive Pflanzenarten bzw. Unkräuter sein. Auch wenn dies nicht der Fall ist, so können sich am und im Saatgut Krankheitserreger befinden, wie Pilze, Bakterien oder Viren, die in Europa als Quarantäneschadorganismen eingestuft sind und deren Einschleppung unbedingt verhindert werden soll.

Was vielleicht als Werbeaktion von Online-Händlern gedacht ist, könnte für unsere heimischen Gärten, Parks, Wälder und Felder zur Gefahr werden. Aus diesen Gründen sollten die Samen nicht ausgesät werden und sind möglichst im Hausmüll zu entsorgen, also auch nicht über den Kompost oder die Biotonne.  Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Pflanzenschutzdienst im Bundesland: https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/ansprechpartner.html

„Es scheint fast eine Ironie des Schicksals zu sein, dass gerade im Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit 2020 solch mysteriöse Saatgutsendungen von sich reden machen“, sagt Katrin Kaminski vom Julius Kühn-Institut (JKI). Das Bundesforschungsinstitut ist gemeinsam mit den Länderbehörden und den Schwester-Organisationen in der EU darum bemüht, über die potenziellen Gefahren aufzuklären, die von pflanzlichen Warensendungen ausgehen können. So wird in Kurzfilmen gebeten, beim Internetkauf von Pflanzen auf ein Pflanzengesundheitszeugnis zu achten https://www.youtube.com/watch?v=fxAf-ZGmNP0&feature=youtu.be.

Reisende werden dafür sensibilisiert, aus Nicht-EU-Staaten keine Früchte, Pflanzen und Saatgut mit zurückzubringen  https://audiovisual.ec.europa.eu/en/video/I-181069

Mehr zum Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit 2020 ist hier zusammengestellt https://www.julius-kuehn.de/ag/internationales-jahr-der-pflanzengesundheit-2020/

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem sei dieses Infowebportal empfohlen: https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/

Neustart: Erster Imker-Stammtisch nach dem Corona-Lockdown

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 waren konsequent und richtig. Auch unsere Hauptversammlung, der monatliche Stammtisch und auch die Theorieabende des Neuimkerkurses mussten vorläufig ausfallen.

Ein sehr vernünftiges und vorsichtiges Handeln ist auch weiterhin geboten, aber die Lockerungen lassen es zu, dass wir unser Vereinsleben langsam und besonnen wieder aufnehmen können. Als erste Veranstaltung wird es wieder einen Stammtisch geben.

Der erste Stammtisch zum Neustart findet am 03. Juli 2020 um 19:00 statt.

Es ist selbstverständlich, dass wir uns an die nötigen Regelungen halten. D.h. zum Beispiel mit Maske in das Lokal kommen, Abstand halten, die eigenen Kontaktdaten in die Liste des Lokals eintragen usw. Es ist uns sehr wichtig, dass diese Regeln eingehalten werden, denn Gastronomie ist nur damit aktuell möglich.

Wie kann der Stammtisch stattfinden?

Der Stammtisch findet als geschlossene Gesellschaft im großen Nebenraum der VfR Gaststätte am Stockbrunnen in Großbottwar statt. Dieser Raum kann gut gelüftet werden und bietet mehr Platz, um mit der bisherigen Teilnehmerzahl des Stammtisches die aktuellen Corona-Regeln einhalten zu können.

Generelle Infos zu unserem Stammtisch: https://imker-marbach.de/imker-stammtisch/

Die aktuellen Regeln finden sich unter folgendem Link: https://www.am-stockbrunnen.de/seite/corona-info

Wie kann ich mich anmelden?

Zur konkreten Planung und Umsetzung ist es für den Neustart nötig, dass sich die Teilnehmer bis spätestens 30. Juni 2020 per Mail anzumelden. Dabei genügt es völlig, den Namen der Teilnehmer mitzuteilen. Den erforderlichen Eintrag in die Liste des Lokals, nehmen wir damit nicht vorweg und natürlich soll auch der Datenschutz gewährt bleiben. Ein einfaches „ich nehme teil“ an die Mailadresse stammtisch@imker-marbach.de ist also völlig ausreichend.

Wir freuen uns auf den Neustart des Stammtischs und bedanken uns im Voraus für die Beachtung und Unterstützung der nötigen Rahmenbedingungen.

Neues Faltblatt zum Varroa-Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg

Die Überarbeitung des Faltblatts zum Varroa-Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg durch die Zusammenarbeit von Bienengesundheitsdienst mit der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim und den Bienenfachberatern ist abgeschlossen.

Das Faltblatt kann direkt hier eingesehen oder heruntergelanden werden:

Unter den nachfolgenden Links finden sich auch noch ergänzende Informationen:

Seite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Württemberg (MLR): https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/tierschutz-tiergesundheit/tiergesundheit/tierkrankheiten-tierseuchen-zoonosen/varroose/

Seite Spezialberatung der Regierungspräsidien: https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Landwirtschaft/Seiten/Bienen.aspx

Seite Varroabekämpfung der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim (LAB): https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/104406

Interessenten für die Aufgabe als Bienensachverständige gesucht

Mitte Mai haben wir die Anfrage des Veterinäramts zum Thema Bienensachverständige erhalten. Wie nachfolgend genannt ist, werden Interessenten für diese Aufgaben gesucht. Da wir bekanntermaßen derzeit keine Treffen haben, möchten wir die Anfrage auf diesem Weg bekannt machen.

Aufgaben der Bienensachverständigen:
(Quelle: Webseite des Veterinäramts)
Der Bienensachverständige steht der unteren Verwaltungsbehörde als Sachverständiger zur Verfügung und ist an deren Weisungen gebunden. Ihm können von der unteren Verwaltungsbehörde unter fachlicher Aufsicht des beamteten Tierarztes die Durchführung der Bekämpfung der Bienenseuchen sowie die Ausstellung von Gesundheitsbescheinigungen übertragen werden. Wird zur Feststellung der Seuche die Einsendung von Untersuchungsmaterial erforderlich, so hat der Bienensachverständige dieses Untersuchungsmaterial zu entnehmen.

Betreff: Anfrage Bienensachverständige

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren arbeiten wir bei der Bekämpfung von Bienenseuchen und der Ausstellung von Gesundheitszeugnissen konstruktiv und einvernehmlich mit den  25 Bienensachverständigen in unserem Landkreis zusammen.
Bedauerlicherweise legen in naher Zukunft mehrere Bienensachverständige aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen ihr Amt nieder. Insofern sind wir auf der Suche nach Nachfolgern, die gerne die Aufgabe des Bienensachverständigen übernehmen würden. Vielleicht sind Mitglieder Ihres Vereins an dieser Position interessiert, evtl. hat auch schon jemand den erforderlichen Bienenseuchenkurs absolviert.


Wir würden uns freuen wenn Sie diese Imker dazu ermuntern, sich bei uns zu melden.
Vielen Dank im Voraus


Mit freundlichen Grüßen
Veterinäramt, Fachbereich 53 – Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelüberwachung Hindenburgstr. 20/3
D-71638 Ludwigsburg

Dr. Neumann vom Staalichen Tierärztlichen Untersuchungsamt in Aulendorf beschreibt die Aufgaben und die Postion des Bienensachverständigen im Bienenseuchenkurs wie folgt:

  • Ansprechpartner der Imker in Fragen der Bienengesundheit
  • Mithilfe bei der Bekämpfung von Bienenseuchen im Auftrag des Veterinäramtes
    • Untersuchung kranker Völker
    • Praktische Bienenseuchenbekämpfung bis Seuche erloschen
    • Berichtspflicht ans Veterinäramt (erhält Vergütung)
  • Untersuchung von Bienenvölkern zur Ausstellung von Gesundheitsbescheinigung für Wanderung, Verkauf etc. (erhebt Gebühren)

Die Position des Bienensachverständigen

  • Erfahrene, angesehene Imker
  • Mit Durchsetzungsvermögen
  • Zuverlässig und Verschwiegen
  • Auf Vorschlag der Imkerorganisation und der unteren Verwaltungsbehörde

Blütenhonig schleudern

Nachdem es zum Beispiel im Bottwartal im vergangenen Jahr fast keinen Blütenhonig gegeben hat, scheinen es die Natur und die Bienen dieses Jahr besonders gut zu meinen.

Rund 2 Wochen früher als 2019 konnte der erste Blütenhonig geschleudert werden.

Wie immer sind die Unterschiede in Qualität und Menge von Standort zu Standort zwar sehr unterschiedlich, aber dieses Jahr sollte jeder Imker in unserer Gegend die Chance auf Frühtracht haben.

Mal sehen, wie dieses Jahr weitergeht.
Rapshonig?
Waldhonig?
Sommertracht?

Bienen bei der Arbeit beobachten

Bienen auf frisch ausgebauten Honigraumwaben in der Rapstracht (Mai 2020)

Man kann stundenlang das Verhalten der Bienen beobachten ohne dass es langweilig wird. Das Verhalten einzelner Individuen scheint sich perfekt in die Gemeinschaft einzufügen. Es bleibt unendlich faszinierend, wie diese Insekten mit ihrem winzigen Gehirn solch eindrucksvolle Leistungen vollbringen können.

Das emsige Verhalten der Bienen scheint auf uns entschleunigend zu wirken. Es lohnt sich, nach getaner Arbeit am Bienenstand diesen Eindruck zu geniesen und die Bienen längere Zeit zu beobachten und dabei die Gedanken schweifen zu lassen.

Diese Faszination erklärt auch, dass es viele Imker gibt, denen es garnicht so sehr um den Honig geht. Oft steht die Begeisterung für die Bienen, das Beobachten und das Wissen um den Wert der Bestäubung im Vordergrund.

Im Grunde muss man nicht wählen, sondern kann sogar beides geniesen:
Die Faszination für die Bienen und den leckeren Honig.

Schwarmzeit

Sehr gute Tracht und gutes Wetter. Klingt erst einmal sehr gut für den Imker, heißt aber bei manchen Bienenvölkern auch, dass der Schwarmtrieb zunimmt.

Von vielen Imkern haben wir schon gehört, dass die Bienen dieses Jahr stärker schwärmen, als üblich. Es wurden teilweise schon mehrere Schwärme eingefangen und diese Schwärme sind natürlich auch zuerst einmal irgendwo abgehauen.
Teilweise scheint die Schwarmkontrolle alle 7-9 Tage nicht auszureichen, um die extrem starken Völker zu bremsen.

Aber der Schwarmtrieb hat auch seine guten Seiten, zeigt er doch, dass die Völker stark und vital sind. Ein guter Moment, um die ersten Ableger zu bilden und so schon die Grundlage für das nächste Jahr zu legen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass die Ableger aus diesem Jahr den Ertrag des nächsten Jahres sichern würden.

Dieser Schwarm hatte sich zum Vorteil des Imkers bodennah gesammelt

Kirschblüte = Honigräume

Die allgemeine Regel besagt, dass zum Beginn der Kirschblüte die Honigräume auf die Bienenvölker aufgesetzt werden sollten. Aber wie bei so vielen Regeln ist es auch hier, einfach passt nicht immer und überall, denn selbstverständlich ist auch der Entwicklungsstand des Bienenvolkes wichtig und nicht alle Völker entwickeln sich an allen Standorten im selben Tempo.
Aber eine gute Orientierung bietet diese Regel schon und in jedem Fall hat jetzt auch die Zeit begonnen, in der wir uns als Imker wieder mehr mit unseren Bienen und der Entwicklung der Natur beschäftigen.

Endlich ist es soweit. Die Saison beginnt und wenn alles gelingt, tragen unsere Bienen in diese ersten Honigräume des Jahres den vielfältigen Nektar aus den Streuobstwiesen und Gärten unserer Gegend ein, um daraus leckeren Honig zu machen.

Der erste Honig des Jahres wird schon verdeckelt.

Dass sich Imker manchmal „volle Honigräume“ wünschen, ist vielleicht etwas eindimensional gedacht, denn schließlich ist auch die Beobachtung der Bienen und der Umgang mit ihnen schon eine Wohltat. Wenn es dann aber auch noch Honig gibt, ist das natürlich trotzdem ganz prima …!

Die Jahreshauptversammlung wird verschoben!

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie haben wir im Vorstand und Ausschuß entschieden, die Jahreshauptversammlung vom 19.03.2020 auf das 3. Quartal 2020 zu verlegen.

Gesundheit ist das höchste Gut und es ist selbstverständlich, dass wir alle gebotenen Maßnahmen unterstützen.

Wir werden sowohl die in diesem Jahr anstehenden Wahlen, als auch den Vortrag im Herbst nachholen und die Jahreshauptversammlung voraussichtlich mit der sonst üblichen Herbstversammlung zusammenlegen.

Wer sich ebenso wie wir auf den Vortrag zur Vorstellung des Vereins für gentechnik- und pestizidfreie Landkreise Ludwigsburg – Rems-Murr e.V. gefreut hat, kann sich in der Zwischenzeit auf der Webseite www.gentechnikfrei21.de informieren. Wir haben uns bereits dazu verständigt, dass wir den neuen Termin nach Möglichkeit so legen werden, dass Herr Simon seinen Vortrag im Herbst bei uns halten kann.

Wir danken für das Verständnis zu dieser Entscheidung.
Vorstand und Ausschuß des BV Marbach

40 Teilnehmer beim Honiglehrgang mit Dr. Dr. Horn

Etwa alle zwei Jahre organisiert der BV Marbach einen Honiglehrgang, bei dem die Qualitätsanforderungen für Deutschen Honig gemäß den Bestimmungen zu den Warenzeichen des Deutschen Imkerbundes e.V. vermittelt werden.

Was vielleicht als Überschrift etwas formal und langweilig klingen mag, war wieder ein sehr informativer und lebhafter Kurs.
Es wurde der komplette Bogen gespannt, von der Definition von Honig, über die Entstehung des Nektars, bis hin zur Ernte, der Verarbeitung und den gesetzlichen Bestimmungen, wie etwa der Verpackungsverordnung.

Neben vielen Neuimkern aus unserem Verein haben auch ein paar erfahrene Imker die Chance genutzt, ihr Wissen aufzufrischen. Auch Lehrer und Schülerinnen der Bienen-AG des Friedrich-Schiller-Gymnasiums waren mit dabei.

Neben umfangreichen wissenschaftlichen Details hat Hr. Horn auch Erfahrungen aus seiner jahrzehntelangen imkerlichen Praxis einfließen lassen. Trotz des vielen Stoffes war aber immer auch Raum für die Beantwortung von Fragen und Diskussionen.
Ein rundum gelungener Kurs!

Bestellung der Behandlungsmittel 2020 noch bis zum 29.02.2020

Auch in diesem Jahr können wieder über den LVWI bezuschusste Behandlungsmittel über den Verein bestellt werden. Informationen hierzu wurden bereits von Hermann Anglsperger an die Mitglieder per Mail verschickt.

Hier noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Behandlungsmittel
    • Ameisensäure 3,60 €/Liter
    • Oxuvar 4,70€/Packung
    • Apilife Var 2,05€/2 Streifen
  • Bestellung nur für gemeldete Völker
  • Bestellung per Mail an hermann.anglsperger@imker-marbach.de
  • Erstbesteller: Angabe von Veterinäramt und Registriernummer
  • Bezahlung per Überweisung oder Kleinbeträge in bar bei der Hauptversammlung am 19.03.2020, bitte aber Rechnung abwarten.
  • Letzter Bestelltermin 29.02.2020

Weitere Infos hier https://imker-marbach.de/behandlungsmittel/

Einladung zur Hauptversammlung am 19.03.2020

Alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, and der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 19. März 2020 teilzunehmen. Die Versammlung beginnt um 19:00 Uhr im Turnerheim Schillerhöhe 11 in 71672 Marbach am Neckar.

Tagesordnung

  • Begrüßung und Totenehrung
  • Vortrag: Vorstellung des Vereins für gentechnik- und pestizidfreie Landkreise Ludwigsburg – Rems-Murr e.V. (www.gentechnikfrei21.de)
  • Berichte:
    • Bericht Vorsitzender
    • Bericht Kassierer
    • Bericht Kassenprüfer
    • Entlastung Gesamtvorstand
  • Wahlen:
    • 2. Vorsitzender
    • Kassier
    • Kassenprüfer
    • Beisitzer
  • Anträge
  • Ehrungen
  • Sonstiges

In einem geraden Kalenderjahr werden satzungsgemäß der 2. Vorsitzende und der Kassierer jeweils für 2 Jahre gewählt. Ein Beisitzer wird ebenfalls turnusgemäß gewählt, eine weitere Beisitzerposition ist aufgrund eines Ausscheidens neu zu besetzen. Ebenfalls aufgrund von Ausscheiden ist ein neuer Kassenprüfer zu wählen.

Ein funktionierendes Vereinsleben basiert unter anderem auf aktiver Beteiligung. Wer sich vorstellen kann, im Verein eine der aktiven Rollen zu übernehmen, kann sich gerne über inhaltiche Themen direkt bei den Mitgliedern des Vorstands und des Ausschusses informieren.

Wir wünschen eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr

Jedes vergangene Jahr mit den Bienen hatte seine Besonderheiten und jedes neue Jahr ist wieder spannend.

Auffällig und auch immer wieder Gesprächsthema bei unserem regelmäßigen Stammtisch war sicher, dass es in diesem Jahr in unserer Region sehr wenig Honig gegeben hat. Andererseits bestand aber auch immer Einigkeit darin, dass das zwar Schade ist, die Haltung unserer Bienen aber so viele faszinierende Aspekte bietet, dass ein paar Honiggläser weniger nicht entscheidend sind.

Bienenhaltung ist weit mehr als eigenen Honig zu ernten. 
Die Faszination für den Bien, der Ausgleich von Beruf und Alltag, sowie das Arbeiten in und mit der Natur machen die Imkerei zu einem wertvollen Hobby.

Letzte Arbeiten an der Webseite und am nächsten Newsletter – mit eigenem Glühmet von den Bottwarbienen

Wir wünschen allen Imkerinnen und Imkern eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue und ganz sicher wieder spannende und faszinierende Bienenjahr. 

Web-Team des BV Marbach
Martin Schäfer und Urs Weigel

Webseite 10 Monate online – Der nächste Schritt: Unser BV-Marbach-Newsletter kommt

Was ist los im Verein?

Wo findet man interessante Neuigkeiten?

Wann finden Veranstaltungen statt?

Wie erhält man die nötigen Informationen?

Zu jeder Versammlung oder jedem Termin müssen bisher Mails erstellt und mit Hilfe von Verteilerlisten verschickt werden. Dazu ist es nötig, eine gesonderte Liste mit den Mailadressen zu führen und bei jedem Mitglied das Einverständnis zum Mailversand abzufragen. Und wenn Mails nicht ankommen, sich Daten ändern oder die Person diese Info nicht mehr möchte? Und wie erhalten andere Personen Infos, die sich für den BV Marbach interessieren?

Und vielleicht wäre es auch komfortabler, wenn diese Neuigkeiten aus dem Verein ganz einfach von selbst den Weg in das E-Mail-Postfach finden würden. Ein Newsletter? Wäre vielleicht eine charmante Sache, oder?

Es wird ihn geben, den BV-Marbach-Newsletter. Das Konzept ist erstellt und wir arbeiten uns zur Zeit in die Software ein und fahren die ersten Tests.

Unser Newsletter wird streng DSGVO-konform sein und wir werden nicht einfach die Mailadressen der Mitglieder, die uns ihr Einverständnis zum Mailversand bereits gegeben haben importieren, sondern nochmals explizit dazu einladen.

Die Anmeldung wird ganz einfach über eine Anmeldemaske auf der Webseite erfolgen können. Name und E-Mailadresse reichen dazu aus und die Anmeldung wird über eine Bestätigungsmail abgeschlossen. Mit diesem automatisierten Vorgehen ist auch eine Änderung der eigenen Daten oder eine Abmeldung jederzeit und problemlos möglich.

Das Newslettersystem wird in Kürze online gehen und wir versprechen schon jetzt, dass wir uns nur mit aus unserer Sicht wesentlichen Infos auf diesem Kanal melden werden.
Wir sind selbst sehr gespannt, wie gut es funktionieren wird und wieviele Mitglieder und Interessierte dieses Angebot annehmen werden. Wie immer gilt dabei, dass auf dieser Webseite alles selbst „gebastelt“ ist und wir uns über konstruktives Feedback sehr freuen.

Web-Team des BV Marbach
Kontakt: newsletter@imker-marbach.de oder webmaster@imker-marbach.de

Interessante Herbstversammlung: Lithiumchlorid, Vereinsveranstaltungen und neue Termine

Rund 30 Vereinsmitglieder haben sich im Turnerheim in Marbach zum Vortrag und zu Informationen aus dem Verein eingefunden. Wie üblich stand die Herbstversammlung im Zeichen von Rückblick auf das fast schon abgeschlossene Bienenjahr und dem Ausblick auf die Aktivitäten im kommenden Jahr.

Der Vortrag von Marius Blumenschein, Masterstudent bei der Landesanstalt für Bienenkunde and der Universität Hohenheim, hat dabei voll ins Schwarze getroffen. Ein Thema, das die Imkerschaft schon einige Zeit beschäftigt und zu dem er aus seiner Mitarbeit in diesem Projekt sehr fundiert und umfangreich berichtet hat.
Die nachfolgende – ungewöhnlich lange und detailreiche – Frage- und Diskussionsrunde hat eindrücklich gezeigt, wie interessant dieses Thema ist.

Zu dem Fazit, dass 2019 ein sehr schwieriges Jahr war und die Honigernte extrem schlecht ausgefallen ist, bestand Einigkeit. Sehr positive Rückmeldung gab es aber zu den Veranstaltungen des Vereins, wie z.B. der Neuimkerkurs, das Sommerfest und das sehr gut angenommene Angebot des monatlichen Imkerstammtischs.

Die bereits feststehenden Termine für 2020 finden sich hier auf der Webseite.

Agenda zur Herbstversammlung

Sind Sie schon neugierig, welche Themen wir auf der Tagesordnung unserer Herbstversammlung haben?

Sie kennen vielleicht diesen Standardsatz aus Kochsendungen: „… ich habe da schon einmal etwas vorbereitet…“. Wenn uns also nicht noch ein technisches Problem oder ähnliches in die Quere kommt, sollte es ein interessanter Abend werden.

  1. Vortrag: Mitarbeit im Projekt Lithiumchlorid und aktueller Stand, Marius Blumenschein (Masterstudent LAB Hohenheim)
  2. Wie war das Honigjahr 2019 ?!
  3. Wie ist der Zustand unserer Völker? – Varroa und Futter
  4. Rückblick Neuimkerkurs 2019
  5. Rückblick Sommerfest 2019
  6. Rückblick Imker-Stammtisch 2019
  7. Ausblick Jahresprogramm 2020
  8. Webseite imker-marbach.de
  9. Sonstiges

Sicher ist für jedes interessierte Mitglied etwas mit dabei. Falls Ihnen aber noch ein Thema fehlen sollte, freuen wir uns selbstverständlich sehr über einen entsprechenden Hinweis.

Naturkundliche Wanderung am 07.07.2019

Es ist erstaunlich, was man in der Planzen- und Tierwelt am Wegesrand entdecken kann, wenn man mit einem echten Profi unterwegs ist.

Imkerinnen und Imker unterwegs

Karl-Heinz Schwammberger (NABU Oberstenfeld, ehemals Ruhruniversität Bochum) hat uns auf eine Wanderung an den Rand der Weinberge und in den Wald rund um die Krugeiche bei Obertenfeld mitgenommen. Für manche mag es nach Unkraut aussehen, aber der Hang zwischen Weinbergen und Wald ist unglaublich artenreich. Es lassen sich viele interessante Pflanzen, wie zum Beispiel das Johanniskraut, der Dorst und die Wegwarte hier finden. Schnell kam da ein artenreicher und interessanter Strauß zusammen. Es war unmöglich, sich die vielen Pflanzennamen zu merken, die sozusagen aus der Wiese gezaubert wurden.

Aber auch viele Insekten sind hier heimisch, z.B. Furchenbienen, Sandbienen, Heuschrecken, Käfer und Wanzen. Alle diese Insekten wurden mit routinierter Hand und einem Insekten-Fangnetz blitzschnell gefangen, um sie dann genauer zu betrachten und im Detail zu erklären. Danach wurden sie selbstverständlich wieder in ihr Habitat entlassen.

Vielfältige Pflanzenwelt am Wegesrand

Impressionen:

Vielleicht ein Tip für die nächste Wanderung oder den Sonntagsspaziergang: Einfach mal genauer hinschauen, was sich da am Wegesrand so tummelt. Auch ohne tiefe Kenntnis lässt sich Interessantes entdecken.

Friedrich-Schiller-Gynmasium Marbach: Die Schulbienen haben ein neues Zuhause direkt an der Schule

Die Bienen-AG des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach ist auch Mitglied in unserem Verein.

Aufgrund von Bauarbeiten auf dem Schulgelände des Friedrich-Schiller-Gymnasiums waren die Bienenkästen der Bienen-AG schon seit mehreren Jahren ausgelagert. Sie standen in einer Ecke von Schillers Obstgarten, unterhalb der Schillerhöhe und des Literaturmuseums der Moderne. In dieser eingezäunten Sammlung von alten Obstbaumsorten, die auf Friedrich Schillers Vater zurückgeht, konnten die Schüler ihre Bienen bisher pflegen. Aber der Weg war weit und die Bienen sollten nun wieder an die Schule zurückkehren.

Professionell vom Lehrer der Imkerei-AG gebaut

Damit sie an der Schule wieder einen sicheren Standplatz haben, wurden aus Gerüstbaustützen und stabilen Balken neue Beutenständer gebaut. Die alten Beutenständer waren schon in die Jahre gekommen und nicht mehr stabil genug. Der bisher verwilderte Platz im Garten der Schule musste zuerst aufwändig von Gestrüpp befreit werden.

Die Beuten in Schillers Obstgarten
Alle Völker der AG sind in den Anhänger geladen, die Völker einer Schülerin bleiben vor Ort

Die Bienen-AG hat aber nicht nur einen neuen Platz für die Bienenvölker an der Schule bekommen, sondern auch eine eigene neue Hütte in der die Gerätschaften verwahrt werden können und die groß genug ist, um dort auch imkerliche Tätigkeiten durchzuführen.

Und weil noch Zeit war bis zum Umzug der Bienen, wurden auch gleich noch die Schautafeln geputzt

Die Bienen-AG finanziert einen wesentlichen Teil der Kosten für Material, etc. durch den Verkauf des selbst geernteten Honigs. Ohne die Unterstützung der Schule wäre die AG in dieser Form aber nicht möglich. Es ist toll, dass die Schulleitung das Engagement der Schülerinnen, Schüler und Lehrer für „ihre Bienen“ so tatkräftig unterstützt und die FSG-Bienen jetzt wieder eine schönen Platz an der Schule haben.

Württembergischer Imkertag 2019 in Ludwigsburg

Am Wochenende 13.-14. April 2019 fand der Württembergische Imkertag im Forum in Ludwigsburg statt. Der Imkertag wurde vom Imkerverein Ludwigsburg e.V. organisiert.

Zwei interessante Tage mit guten Vorträgen und einer kleinen Ausstellung im Foyer und Eingangsbereich.

Notizen zu einigen Vorträgen finden sich unter folgendem Link auf bottwarbienen.de: https://bottwarbienen.de/wuerttembergischer-imkertag-13-14-04-2019/

Im nächsten Jahr findet der Württembergische Imkertag am 18.-19. April in Göppingen statt.

Wildbienen: Vortrag von Gerhard Lohfink bei der Hauptversammlung am 15.03.2019

Nochmals ganz herzlichen Dank an Gerhard Lohfink, der unsere Hauptversammlung durch einen profunden und charmanten Vortrag über Wildbienen bereichert hat.

Einige Stichworte aus dem Vortrag:

  • Gerhard Lohfink hält an Kindergärten und Schulen Vorträge und gestaltet Workshops um Widbienen bekannter zu machen
  • Vor 20 Jahren gab es noch rund 1.600 Arten, jetzt sind es nur noch rund 500 und es verschwinden pro Jahr etwa 10-20
  • Wildbienen sind Soziale Bienen oder Solitärbienen
  • Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta): Am 10.03.2019 sind an den Wildbienenhäuschen von Gerhard Lohfink die ersten Männchen geschlüpft. Sie warten dann auf das Schlüpfen der Weibchen, die sich im hinteren Teil der Brutröhre entwickelt haben. Nach der Begattung sterben die Männchen innerhalb von rund 2 Wochen. Die Weibchen beginnen mit der Eiablage (Dauer rund 6 Wochen).
  • Ein Weibchen benötigt für den Ausbau einer Brutröhre etwa einen Tag (8mm Durchmesser)
  • Gehörnte Mauerbienen sind von Ende Februar bis Mitte Mai aktiv, andere Wildbienenarten treten sind bis Mitte Oktober auf
  • Bei einem Projekt mit Auszubildenden der Firma Hainbuch wurden rund 70 Wildbienenkästen gebaut und verteilt
  • Insekt des Jahres 2019 ist die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis)
  • Wildbienen stechen kaum und sind daher gut für die Beobachtung mit Kindern geeignet
  • Fazit / Strategie: Kasten aufstellen und bienenfreundliche Blühmischungen in den Garten bringen!

Die Wildbienen von Gerhard Lohfink finden sich hier: https://www.dielowis.de/imkerei/wildbienen/

Begattung Gehörnte Mauerbiene
Foto von Gerhard Lohfink, auch von Marbacher Zeitung am 20.03.2019 veröffentlicht